Keine Steuergeschenke für Grossaktionäre

An der Vollversammlung der JUSO Schaffhausen vom vergangenen Samstag haben die anwesenden MitgliederInnen die Parolen für den kommenden Abstimmungssonntag gefasst. Sie sprachen sich mit Bestimmtheit für ein dreifaches Ja aus.

Die Versammlung kam einstimmig zum Schluss, die Energiestrategie 2050 zu unterstützten. Die JUSO ist davon überzeugt, dass mit der Strategie ein wichtiger Schritt in Richtung einer ökologischen Energiepolitik getan werden kann. Der Atomausstieg muss und kann ausserdem mit der Förderung der erneuerbaren Energien möglichst schnell anvisiert werden. Die Strategie ist keine Träumerei oder Utopie sondern technisch möglich und eine politische Notwendigkeit.
Auch auf kantonaler Ebene unterstützt die JUSO die Vorlage «Keine Steuergeschenke für Grossaktionäre» einstimmig. Die willkürlichen Steuerabzüge für Grossaktionäre sind nicht nachvollziehbar, wenn gleichzeitig Arbeitslohn und AHV-Beiträge voll besteuert werden. Zudem könnten durch die Vorlage Mehreinnahmen für die Kantonskasse generiert werden – ideal um von der einen oder anderen Sparkapriole abzusehen. Ebenfalls Unterstützung fand die Vorlage zur Zusammenlegung der Friedensrichterämter. Die Versammlung geht davon aus, dass dies ein richtiger Schritt zur Qualitätssicherung der Verhandlungen ist.

Die JUSO freut sich ausserdem auf viele Mitfeiernde am traditionellen Vorerstmai Fest und kann versichern in diesem Jahr nicht von Sturm und Regen überrascht zu werden, da das Taptab den Mosergarten ersetzen wird.

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