Seraina Fürer aus dem Kantonsrat zurückgetreten

Im Rahmen der heutigen Kantonsratssitzung hat JUSO-Kantonsrätin Seraina Fürer ihren Rücktritt per Ende dieses Jahres bekannt gegeben. Ihren Rücktritt begründet sie mit einem ausbildungsbedingten Wegzug von Schaffhausen, der ihr das weitere Ausüben des Mandats als Kantonsrätin unmöglich macht. Ihre Nachfolge per Anfang 2018 wird Stefan Lacher, Vorstandsmitglied der JUSO Schaffhausen, antreten.
Das Rücktrittsschreiben von Seraina Fürer beinhaltet auch folgenden Appell an die Schaffhauser Kantonsrätinnen und Kantonsräte. Sie schreibt:

Als jüngstes und weibliches Ratsmitglied möchte ich aber auch einen Appell an diesen Rat richten: Bitte begegnen Sie jungen Leuten, die in diesem Saal politisieren, mit dem nötigen Respekt und halten Sie ihr teils gönnerhaftes Verhalten sowie belehrende Worte zurück. Sorgen Sie dafür, dass es auch als Frau, Spass macht sich aktiv an der kantonalen Politik zu beteiligen. «Flotte» Sprüche zum Aussehen, Körperbau oder der Gebärfähigkeit ihrer Ratskolleginnen haben weder im noch am Rande des Ratsbetriebs etwas zu suchen.

Wir bedauern den Weggang von Seraina Fürer. Sie politisierte seit ihrer Wahl im Jahr 2012 für die JUSO im Kantonsrat und trug unsere Anliegen konsequent in die politische Ratsarbeit. Für ihren unermüdlichen Einsatz möchten wir uns von ganzem Herzen bei ihr bedanken. Für die Zukunft wünschen wir ihr alles Gute und einen erfolgreichen Studienabschluss.
Gleichzeitig freuen wir uns mit Stefan Lacher einen geeigneten Nachfolger zu haben, welcher schon in einem Monat sein Amt antreten wird. Als JUSO-Vertreter wird er weiter dafür kämpfen, dass unser Kanton zukünftig mehr zu bieten hat als tiefe Steuern. Die JUSO Schaffhausen wünscht Stefan Lacher den nötigen Durchhaltewille und viel Freude in seiner Arbeit als Kantonsrat.

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